Reasons for Hope – Jane at 85

Sonnwend

Am Abend des 21. Juni 2019 veranstaltete das Jane Goodall Institut Deutschland eine große Feier anlässlich Janes 85. Geburtstag. Eigentlich feierten wir sie und ihren Nicht-Geburtstag, denn ihren „runden“ hatte sie bereits am 03. April.

1300 Plätze des Showpalastes waren belegt und Dirk Steffens, Janes Ehrenbotschafter für Deutschland, eröffnete die Veranstaltung und kündigte Jane Goodall an: Es wurde still im Saal und ich war gespannt, wann und wie Jane denn hinter der Bühne hervorkommt. Und dann kam unscheinbaren Schrittes eine kleine, zarte Frau hinter der regenwaldverzierten Wand hervor und begrüßte ihre Gäste auf Schimpansenart!

Erst wenige Wochen zuvor sah ich den Film „Janes Journey“ und las ihre Autobiografie „Grund zur Hoffnung“. Erst vor einem Jahr befasste ich mich mit der Frage, wer Jane Goodall ist und für was sie so bekannt ist. Wie die meisten Menschen auch kannte ich ihren Namen und die dazugehörigen Bilder: Eine Frau und die Schimpansen, mehr nicht. Wahrscheinlich hat sich Jane Goodall genau jetzt in mein Leben geschlichen, genau jetzt, wo ihr Engagement auch für mich so viel an Bedeutung gewonnen hat. Und genau an diesem Zeitpunkt, an dem ich überhaupt offen bin für ihre Inspiration durch ihre naturverbundene, spirituelle Art.

So war ich entsprechend ergriffen, als Jane den Saal betrat – tatsächlich hatte ich die Chance, sie live zu sehen und zu hören – sie kennen zu lernen. Ohne mir anmaßen zu wollen, sie nun wirklich zu kennen, so wie es Freunde und die Familie tun, maße ich mir an zu wissen, wer sie wirklich ist, denn sie ist der Inbegriff von Wahrhaftigkeit und Authentizität.

In fünf Teilen erzählte Jane aus ihrem Leben. Wie alles begann, ihre Leidenschaft fürs Forschen. Als ihre Mutter sie als anderthalbjährige mit einer handvoll Regenwürmern im Kinderzimmer fand. Und anstatt sie angeekelt, wie man sein könnte, zu schimpfen, bestätigte sie Jane in ihrem Tun: „Du wunderst dich wohl, wie diese Tiere ohne Beine laufen können?“. Als vierjährige verschwand sie spurlos, die besorgte Familie rief die Polizei, als am Abend eine strahlende Jane aus dem Hühnerstall hervorkroch. Endlich habe sie gesehen, aus welchem Loch das Ei aus dem Huhn fällt! Ihre Mutter schalt sie nicht, sonst hätte sie Janes Neugier im Keim erstickt. Und Janes Mutter Vanne war es, die ihre Tochter in ihrem Lebenstraum darin bestärkte, als Forscherin nach Afrika zu gehen und Schimpansen zu beobachten. Ihre Mutter war es, die sie für die ersten drei Monate begleitete. Sie war es, die ihr in etwa sagte: „Wenn du das wirklich erreichen willst, musst du hart dafür arbeiten und dann schaffst du es.“

Dirk Steffens stieß mit Jane Goodall an. Sie trinkt gerne Whiskey, er sei außerdem gut für die Stimme. Einen Geburtstagsgruß erhielt Jane per Aufzeichnung auf der Leinwand. Eckhart von Hirschhausen fand großartige Worte über Janes Lebenswerk und forderte uns alle dazu auf: „Niemand würde in sein Wohnzimmer scheißen, doch wir tun es jeden Tag … Wir haben kein zweites, keinen Planeten B!“ Zwischen Janes Vorträgen traten verschiedene Künstler*innen auf. Die grandiosen Gemälde von Gerd Bannuscher1) zeigen Begegnungen – das Band zwischen Menschen und Schimpansen. Der Künstler gibt eines davon zur Aktion frei, deren Erlös Janes Arbeit zur Gute kommt. Jane liebt Musik, vor allem klassische und war begeistert über Yoyo Christens bzw. Beethovens „Apassionata“. Außerdem begleitete er Ausschnitte aus dem Film „Janes Journey“.

Schön war, dass jede*r Künstler*in auf die Bühne eingeladen wurde und erzählen durfte, was Janes Arbeit für sie bedeutet. Außerdem stellte Dirk Steffens ein großartiges Projekt vor. Pacific Garbage Screening, eine Plattform, die große und winzig kleine Plastikteile aus dem Wasser fischt. Das Projekt von Marcella Hansch befindet sich in der Gründungsphase.

„Jedes einzelne Individuum macht einen Unterschied, jeder einzelne hat jeden Tag einen bestimmten Einfluss auf den Planeten. Und wir treffen Entscheidungen, welche Art von Unterschied wir machen werden… Wir wollen nicht, wir werden!“ Jane Goodall

In ihren weiteren Vorträgen berichtete Jane über ihre Zeit in Gombe, über den Regenwald, die Schimpansen, ihre Arbeit als Forscherin. Und wie es dazu kam, dass sie in den 80ern begann zu reisen. 300 Tage im Jahr, niemals länger als drei Wochen an einem Ort. Sie wollte etwas bewegen und das tut sie nach wie vor, sie setzt sich für den Schutz der Schimpansen ein, für den Erhalt der Natur dort und hier und überall, sie begegnet Menschen und berichtet über ihre Arbeit und über die Wichtigkeit, für unseren Planeten zu sorgen. Wir haben die Zukunft nur geliehen, doch wir stehlen sie. Das Treibhaus, das wir durch CO²- und Methanaustoß verursachen, lässt Pole schmelzen und den Meeresspiegel steigen, es macht Menschen heimatlos. Sie ruft dazu auf, dass wir zum Schutz unseres Planeten direkt die Pflanzen verzehren sollten, statt diese den unzähligen, leidenden Tiere zu geben, um deren Fleisch zu essen. Trotz aller Widrigkeiten in unserem heutigen Leben und derer, die sie persönlich erlebt hat, behält sie einen Schatz, den sie mit uns teilen will:

Gründe zur Hoffnung

Der erste Grund zur Hoffnung ist unser großes Gehirn. Wir als intelligente Spezies, die aus der Vergangenheit lernen kann und die im Stande ist, über die Zukunft nachzudenken, kann mit guten Ideen Gutes bewirken.

Der  zweite Grund zur Hoffnung ist die Regenerationsfähigkeit der Natur. In zerstörte Gebiete kehrt wieder Leben zurück, vielleicht anders als zuvor, trotzdem: Die Natur kommt wieder. Jane meint außerdem unsere eigene Fähigkeit, uns zu rehabilitieren.

Der dritte Grund zur Hoffnung sind die Kinder. Kinder, die die Möglichkeit erhalten, ihre Ideen einzubringen und zu verwirklichen. Kinder gestalten nicht nur die Zukunft, sie sind die Zukunft – in diesem Moment schon – jeden Tag. Jane gründete vor 20 Jahren die Roots&Shoots-Gruppen. Diese bestehen aus Kindern und Jugendlichen, die mithilfe von ein paar Erwachsenen in aller Welt in unterschiedlichen Formen tätig werden: Für die Menschen, für die Natur und für die Tiere. Die Gruppen vernetzen sich global und stehen im Austausch miteinander, manche davon bestehen seit mehreren Jahren. Jeder kann sofort per Onlineformular eine Roots&Shoots-Gruppe gründen. Jane Goodall selbst hat großes Interesse daran, ihre Gruppen und deren Projekte kennen zu lernen.

Eine Münchner Roots&Shoots-Gruppe war Gast auf der Veranstatlungsbühne. Die Würmranger gratulierten Jane zu ihrem Geburtstag und berichteten über ihre Arbeit: Die Würm, ein Bach, der dem Starnberger See entspringt und bei Dachau in die Amper mündet, wurde im 19. Jh. zum Leidwesen der Artenvielfalt begradigt. Die Würmranger, die damals als Schul-AG begannen, renaturierten die Würm an eingen Stellen im Münchner Westen. Die Kinder haben den Bach vor der Haustür und gewinnen den Bezug zur Umwelt und Natur am und im Wasser. Verschiedene Projekte, wie z.B. der lehrreiche Audio-Guide entlang der Würm, eine Geo-Caching Tour oder blühende Insektenwiesen bilden einem Mehrwert für alle Menschen in der Umgebung. Die Kinder erfahren durch unterstützdende Wissenschaftler viel über die Tier- und Pflanzenwelt in ihrer Heimat und wie sie geschützt werden kann.

Inspiration und Mut

Jane überzeugt mich davon, niemals die Hoffnung zu verlieren. Apathie macht depressiv und handlungsunfähig. Mit Hoffnung und Empathie erreichen wir, dass Menschen tätig werden können. Es gibt immer ein „Fenster“ der Möglichkeiten. Ihre geschriebenen Worte aus ihrer Biografie und das, was sie an diesem Abend wertvolles sagt, kann ich tief in mein Herz einschließen und für immer bei mir tragen.

22.06.2019

Jane besucht mit „Mister H“, dem Plüschaffen, die Würmranger vor Ort – an der renaturierten Würm in München-Obermenzing. Es beeindruckt mich, dass sie sich wirklich durch und durch für das interessiert, was sie einst aus dem Boden stampfte. Sie will uns Würmranger kennen lernen!

Wir präsentierten ihr stolz die Würm, die sich hier ausbreitet und Pflanzen und Tieren einen Lebensraum bietet. Wir erzählten ihr von dem Biber, der hier lebt und im Auwaldrest seine Äste aufgetürmt hat. Von den Kindern, die die Würm und ihre Ufer vom Müll befreien. Von den Neophyten, die die heimische Fauna unterdrücken und die wir in Schach halten. Sie hörte sich einen Beitrag des Audio-Guides an, den die Kinder aufgenommen haben – es geht um die Ameisenhaufen an der Würm, und Jane stellt sich gleich für ein paar Fotos an den wuselnden Ort des Geschehens, um bald die Ameisen lachend wieder abzuschütteln. Abschließend erhielten die stolzen Kinder Autogramme auf ihre Würmranger-T-Shirts. Ursula, die Gründerin der Gruppe, sprach ein Gebet an die Natur. Mit einem „Blubb“ verschwand ein Stück Schokolade in der Würm, sie dankte Mutter Erde, den Kindern, Janes Inspiration und bat um Segen für die Würmranger und alles, was kommt. Jane bedankte sich bei uns für unsere Arbeit und verabschiedete sich.

Mein Grund zur Hoffnung

Ich sehe, dass Janes Mutter, so wie sie war, ein großer Segen und eine große Kraft in Janes Leben war. Ich weiß um die Bürde und die große Chance, meinen Kindern ebenfalls so ein guter Wegweiser zu sein. Meine Kinder selbst, sie sind mein Grund, weiterzumachen mit dem, wofür auch mein Herz schlägt: Für den Natur- und Tierschutz, für ein friedvolles Miteinander mit allen Lebewesen auf diesem Planeten, der unser Zuhause ist.

 

1) Das Beitragsbild, die Postkarte des Jane Goodall Instituts, zeigt eines seiner Gemälde

 

 

Garantiert

Schokolade + Banane = Love Forever

Welcher Süßschnabel steht nicht auf diese geniale Geschmackskombination? Wir dekorieren unser Leben gerne mit etwas Puderzucker und beamen uns, mit einem Chai-Latte in der Hand, in den Vanillehimmel. Wie der Morgenkaffee reisen diese Lebensmittel genauso weit, wie sie selbstverständlich tagtäglich in unseren Mägen landen.

Ich versuche mir vorzustellen, wie ein Mensch im Ursprungsland Staude für Staude und Bohne für Bohne mit der Hand pflückt, die Ernte dann im Bauch eines unglaublich großen Schiffes unglaublich weit transportiert wird, hierzulande von LKW zu LKW umgeladen wird, um dann endlich in unserem Einkaufskorb zu landen. Den wir womöglich auch nur mit Ressourceneinsatz nach Hause befördern können.

Ein Schokobrunnen ist für mich der Inbegriff von Wohlstand!

Bananen setzen in Supermärkten Leitpreise fest wie Äpfel und Kartoffeln. Leitpreise sind uns Kunden geläufige Preise, an denen wir die günstigste Einkaufsstätte festmachen. Kakaoprodukte nehmen wir in allen Formen zu uns. Als Pulver, als Aufstrich, als Frühstückscerealien, als Süßigkeit… Ich erschrecke vor meiner eigenen Gewohnheit, mit der ich regelmäßig tropische Speisen genieße. Zu meinen Lieblingsgewürzen zählen Vanille und Zimt, aufgrund deren Fehlen mir mein Muffinteig aus regionalen Zutaten sehr unfertig vorkam. Vielleicht gibt ihm Zitronenabrieb das gewisse Etwas? Ähm ja… wenn ich zufällig einen Wintergarten hätte, in dem zufällig ein Zitronenbaum stünde. Bei dem Gedanken daran, mich nur regional zu ernähren, überfliegt mich eine leichte Panik. Ich würde mich geißeln, wie wäre es bei dir? Nun übe ich mich erstmal in Wertschätzung und Dankbarkeit. Nichts ist selbstverständlich.

Alles, was wir haben wollen, kommt uns zugeflogen. Welche Sklaven lassen wir für uns arbeiten?

Bananen

Wir verzehren hauptsächlich nur eine von über tausend bunten Bananensorten, und zwar die gelbe „Cavendish“. Durch den Anbau in Monokultur, gerne mit gesundheitsschädlichen Chemikalien, ist sie von der Ausbreitung mehrerer Pilzarten bedroht. Gentechnik soll die Stauden resistent machen. Im Bioanbau reifen Bananen in kreislauferhaltender Mischkultur heran. Fair gehandelte Früchte schließen Kinderarbeit aus.

Kaffee

Auch Kaffeebohnen werden würdigerweise ausschließlich von Erwachsenen gepflückt. Die sorgfältige Ernte der reifen Kirschen per Hand erspart den Böden die Verdichtung durch Erntemaschinen, die zudem die Sträucher beschädigen. Mischkultur sorgt für humusreiche Böden und mehr Artenvielfalt. Im „Direct Trade“ gehandelt bleiben Lieferketten nachvollziehbar. Mittlerweile arbeiten viele deutsche Röstereien direkt mit den Kaffeebauern zusammen und verarbeiten die Bohnen schonend, so dass der Kaffee mehr als magenverträglich wird.

Kakao

Für die Produktion von einem Kilogramm Rohkakao werden durchschnittlich Siebenundzwanzigtausend Liter virtuelles Wasser verbraucht. Auch hier senkt die Mischkultur, wie sie im Bioanbau praktiziert wird, den Verbrauch von Ressourcen. Die Kakaobäume stehen hier in einem intakteren Ökosystem und in schattenspendender, vor Wind schützender Nachbarschaft.

Don’t take it for granted

Wie wohl die Supermarktregale aussehen würden, wenn es nur noch Regionales zu kaufen gäbe? Wie würden sich unsere Kochrezepte verändern? Es ist für mich keine Lösung, gänzlich auf überregionale Speisen zu verzichten. Wenn ich ethisch würdevoll und umweltverträglich leben will, soll mich der nächste Coffee to Stay noch einmal mehr dazu einladen mich glücklich zu schätzen. Wir leben in einer Welt, in der nachhaltiges Handeln grundsätzlich möglich ist. Solange ich es mir zum Grundsatz mache.

Für regionale Inspirationen aller Art folge mir auf Facebook und Instagram!

 

 

Zero Waste

Ich bin total umweltbewusst! Na klar, ich gehe mit dem Baumwollbeutel einkaufen und vermeide damit Unmengen an Müll…

Das war die Anfängerversion, sogar die EU hat das kapiert und verbietet die kostenlose Herausgabe von Plastiktüten. Die Hardcoreversion sieht so aus: Besitze keine Mülltonne! Ja, verbanne deine Mülltonne! Wird dir gerade schwindelig? Wie soll das denn gehen? Bea Johnson schreibt darüber in ihrem Buch „Zero Waste Home“. Ich bin ja ein Fan von radikalen Umweltschutzmethoden und probierte vieles aus. Heraus kam ein Mittelweg, was das Müll vermeiden betrifft. In der Theorie mag ich Profi sein, in der Praxis zeige ich mich kompromissbereit und aus radikaler Sicht bequem. Wie ich nun Müll und vor allem Plastik meide, liest sich nun hier.

Ich habe viele Mülltonnen. Eine Restmülltonne, einen Biomüll, einen Altpapierhocker, einen Plastikmüll und eine Tonne für das Altglas. Der Inhalt der letzeren beiden landet wöchentlich im Container. Von meinem penibel getrennten Plastikmüll werden 53% thermisch verwertet (Umwelt Bundesamt, 2015) – ein schönes Wort für verbrennen, meine Mühen werden noch nicht so sehr respektiert, wie ich mir das wünsche! Also weg mit der Illusion, all der Müll würde recycelt und zu modischen Einkaufstaschen umgeformt (die Lieschen wegen der hübschen Motive sammelt, obwohl sie sie nicht braucht…).

Müllvermeiden im Haushalt – Küche

In der Küche nutze ich einen Beutel. Einen Beutel, in denen ich schmutzige Spüllappen und Geschirrhandtücher sammele. Der kommt dann mit seinem Inhalt in die Waschmaschine und ich bekomme frische Spültücher zurück. Küchenkrepp vermisse ich auf diese Weise gar nicht. Wichtig ist, dass alle Putztüchlein, Läppchen und Schwämmchen aus 100% Baumwolle oder Cellulase bestehen. Mikrofasertücher und Schwämme sind reiner Plastikmüll, sie verseuchen die Umwelt und unsere Nahrung mit Mikroplastik! Ich habe festgestellt, dass so manches „Baumwoll-Spültuch“ einen hochprozentigen synthetischen Faseranteil hat. Beim Kauf neuer Putzlumpen ist es notwendig das Kleingedruckte zu lesen! Die Bioabfälle sammeln wir in Reyclingpapiertüten, die im Gegensatz zu den Biofolien-Biomüllbeuteln verrotten. Diese zersetzen sich viel zu langsam und werden daher aussortiert und als Restmüll entsorgt. Verkauft werden sie trotzdem! Schade um den guten Willen, Schade um die Ressourcen, schade ums Geld.

Bad

Im Bad hängt auch so ein Wäschebeutel, denn zum Abschminken taugen kleine Tücher aus weichem Baumwoll- oder Bambusfleece mehr als Wattepads. Auch der gute alte Waschlappen ersetzt so manches Feuchttuch.

Feuchttuch, das: 10 bis 100 aneinandergereihte Kunsstoffvliesstoffe in einer Plastikverpackung, aus der ein Tuch nach dem anderen entnehmbar ist, um Oberflächen, Gegenstände oder Körperteile zu reinigen. Für jeden Zweck stellt uns die Industrie mit liebevoller Hingabe synthetisch duftende Tücher bereit, die nach dem Reinigen des von ihr ausgedachten Gegenstandes oder Körperteils im Restmüll entsorgt werden müssen. Von Allzweck, Antibakteriell, Babypopo, Brille, Busen, Cockpit, Fensterglas, altes Gesicht, junges Gesicht, Hände, Intimzone, LCD, Parkett, Smartphone, Spielzeug, Schuhe, WC bis Zementsack -heiliger! wird keine Versorgungslücke ausgelassen. Für den Komfort to go werden einige genannte Feuchttücher auch einzeln verpackt angeboten.

Als Make-up-Entferner dient eine Glasflasche Distelöl, zusammen mit einem Schuss Shampoo und etwas Wasser funktioniert das wunderbar und hält ewig.

Waschen und Duschen klappt mit einem Stück Seife prima, unzählige Onlineshops liefern handgemachte und hochwertige Produkte. Seit ich Stückseifen verwende, bleibe ich nun noch lieber an den Marktständen der Seifensieder stehen und kaufe sogar etwas! Wähle auch hier mit Bedacht, denn die meisten Seifen schäumen auf Palmölbasis und der Palmölanbau verursacht ökologische Katastrophen.

Mit Haarseifen bin ich aufgrund der örtlichen Wasserhärte drei nicht warm geworden. Das Spülen mit Essig in allen bedenklich hohen Konzentrationen hat nicht verhindert, dass die Haare schmierig blieben oder die Augen gereizt. Es soll Haarseifen speziell für hartes Wasser geben, dem gehe ich selbstverständlich nach. Für kurzes Haar eignet sich Roggenmehl: Einen Esslöffel Mehl in einem Glas mit etwas Wasser vermengen, so dass es einen schönen schleimigen Brei ergibt. Wie Shampoo einmassieren und ausspülen, fertig. Die Haare glänzen, die Kopfhaut freut sich über die schonende Behandlung und wer auf die Vollkornmehlvariante verzichtet, spart sich das Auskämmen der Schalenteile.

Die Zähne werden mit einer Zahnbürste aus Bambus sauber. Über die ausgemusterten alten freut sich mein Nachbar, der damit die gemütlichen Feuer unserer Hausfeste entfacht. Den Bürstenkopf breche ich einfach ab und entsorge ihn – wegen der Plastikborsten – im Restmüll. Ich habe auch Miswak und Süßholz zum Zähne putzen ausprobiert. Letzteres schmeckt mir besser, leider habe ich beide Hölzer nur in Plastik verpackt erstehen können – fail! Zahnputztabletten sind komplett plastikfrei erhältlich, eine tolle Idee – denn wie viel Wasser wir ständig und überall teuer mitkaufen, ist enorm. Und das will schließlich auch transportiert und verpackt werden…

Verpackungsarmes und vor allem günstiges Enthaaren klappt mit Zucker. Zusammen mit Zitronensaft erhitzt und zu einem klebrigen Ball geformt erhält man eine langlebige Sugaring-Kugel. Köchelt die Masse länger, wird sie zu einem Bonbon.

In Körperpflegeprodukten wimmelt es nur so von Mikroplastik. Festes Mikroplastik in Form von Peelingkörnchen oder Schleifmitteln sind bereits verpönt und die Hersteller haben glücklicherweise ihre Rezepturen abgeändert. Ein entsprechendes Gesetz hierzu steht aktuell noch aus, lediglich Schweden verbietet festes Mikroplastik per Paragraph. Das flüssige Mikroplastik steckt in den meisten Duschgels, Sonnencremes, Shampoos, Wimperntuschen, Make-Ups… Auch diesbezüglich lohnt sich das Studieren der INCI-Liste.

„Mikroplastik befindet sich auch in Produkten, in denen es bisher kaum vermutet wurde. Polyquaternium-7 steckt beispielsweise in jedem vierten untersuchten Duschgel und Nylon-12 in jedem zehnten Make-up“, sagt Franziska Grammes von Codecheck. Dass Kunststoffe dem Kunden nicht auffallen, liegt auch an unterschiedlichen Definitionen von Mikroplastik: So erkennen viele Hersteller lediglich Polyethylen (PE) als Mikroplastik an, nicht jedoch Kunststoffe wie Nylon-12, Acrylates Copolymer oder Acrylate Crosspolymer. www.utopia.de

Hygiene und Baby

Monatshygieneprodukte und Taschentücher aus Stoff sehen nicht nur schön aus sondern sind auch würdiger als die Wegwerfvarianten.

Ein Baby kann mit praktischen, modernen Stoffwindeln gewickelt und auch mit waschbaren Tüchlein sauber gepflegt werden. Das funktioniert sogar unterwegs, denn die Schmutzwäsche kommt im undurchlässigen Wetbag nach Hause und dort in die Waschmaschine. Das spart immens viel Geld und Ressourcen. Der Mensch kommt übrigens als Umweltschoner auf die Welt. Bereits Neugeborene merken, wann sie mal müssen und geben Bescheid. Eltern, die ihr Kind auf seine Signale hin abhalten, sparen Wäsche oder Windeln, denn das Kind behält sein natürliches Sauberkeitsbedürfnis bei und wird schneller trocken.

Beikost habe ich beim Essenkochen abgezwackt, in ausgespülte Schraubgläser gefüllt und eingefroren. Die kleinen Portionen lassen sich schnell im Wasserbad erwärmen. Ein Stillbaby braucht die ersten sechs Monate weder Getränke noch Brei. Ernährungstechnisch kommt der Homo Sapiens also verpackungsfrei durch die Säuglingszeit. Stilleinlagen gibt es auch in der waschbaren und hautfreundlicheren Variante – aus Wolle, Seide oder Baumwolle.

Unterwegs

Eine Trinkflasche, eine Brotzeitdose, eine kleine Gabel, ein Teelöffel und ein Tuch als Serviette sind meine Wegbegleiter, wenn ich weiß, dass ich unterwegs kein müllfreies Essen erstehen kann. Es ist zudem bekannt, dass selbstgekochtes gesünder und günstiger ist, Vorbereitung ist die halbe Miete. Für den kleineren Hunger zwischendurch reichen Nüsse und Trockenfrüchte. Falls doch kein Magengrummeln aufkam, belasse ich die Snacks einfach in der Tasche, denn sie sind lange haltbar.

Im Tiefkühlfach horte ich Energiebällchen, die aus Haferflocken, gemahlenen Nüssen und Trockenfrüchten bestehen. Die tauen in der Vesperdose innerhalb von kurzer Zeit auf, genau dann, wenn der kleine Hunger kommt. Für das Rezept schreibe mir eine Nachricht oder hinterlasse einen Kommentar!

Schreibtisch

Recyclingpapier, Notizblätter beidseitig beschreiben, bla bla bla, das kennst du schon. Versandkartons und -Taschen sammeln und wiederverwenden, Paketschnüre aus reiner Naturfaser statt Klebeband (wieder)verwenden, mit Malerkrepp statt Plastikklebestreifen kleben. Bei Onlinebestellungen im Feld „Bemerkungen“ darauf hinweisen, man möge plastikfrei verpacken und die Waren im gebrauchten Versandkarton verschicken. Geschenke hübsch in Stoff einwickeln und Dinge wiederverwenden, wiederverwenden und nochmal verwenden.

Garten und Balkon

Im Frühjahr habe ich einen Komposthaufen bearbeitet und jede Menge kleine Plastikteilchen gefunden. Gummis, Pflanzenstecker, ummantelte Drähte und Folienstücke. Erschreckenderweise entdeckte ich auch in gekaufter Bio-Blumenerde einigen Plastikmüll. Dabei lassen sich Pflanzen auch willig mit Sisal und Hanf bändigen und mit Holzsteckern beschriften. Auch zum Kräuter bündeln sind Naturfasern die bessere Wahl, ob das die Biogärtnereien auch bald so sehen? In Tontöpfen oder Terrakotta fühlen sich Blumen wohler, denn im Plastikgefäß stauen sich Hitze und Gießwasser schnell. Unkrautvlies halte ich für problematisch, da es im Laufe der Jahre „zervliest“ und somit Kunstfasern unweigerlich in der Umwelt verbleiben.

Erntezeit

Streuobstwiesen, öffentliche Obst- und Nussbäume, gepachtete Ackerflächen… Wo kannst du Lebensmittel säen und ernten? Welche kannst du eintauschen? Kräuter und Wiesenpflanzen machen sich prima im Salat und treiben auch nach dem Rasenmähen als erste wieder aus. Löwenzahn und Giersch sind sehr gesund, auch die Brennnessel taugt als grüne Beilage. Lass dir von kundigen Menschen die essbare heimische Fauna zeigen! Auf Gemüsebeeten wird vieles in Massen gleichzeitig reif und so kann ich einige Riesenzucchinis gegen unzählige Gojibeeren aus dem Garten der Nachbarin eintauschen. Total müllfrei. Plus nette Bekanntschaften!

Einkaufen

Wer keinen Müll kauft, muss keinen entsorgen. Punkt. In guten Geschäften kann ich Obst und Gemüse lose kaufen, für Salate und Schwammerl nehme ich bestimmte Beutel mit, deren Gewicht an der Kassenwaage abgezogen wird. Glas und Papier wird der Plastikverpackung bevorzugt, das Kaufen von Großpackungen spart auch etwas Müll. In München gibt es Unverpackt-Läden, in denen man wirklich alle Waren lose erhält. In allen anderen Märkten ist es schon üblich, dass der Kunde seine (alte) Tupper- oder (neue) Edelstahlbox über die Frischetheke reichen kann. Semmeln und Brot lasse ich mir in Stoffbeutel packen.

Klamotten kaufe ich Second Hand oder Bio und Fair. Solche aus Naturfaser hinterlassen in der Umwelt und auf der Haut einen positiven Eindruck.

Putzmittel rühre ich mir selbst an. Die Rohstoffe gibt es auch plastikfrei.

Alles andere, was ich meine zu brauchen, benötige ich dann doch nicht, oder ich kann es leihen, reparieren, tauschen oder gebraucht kaufen. Und wenn das nicht geht, dann erwerbe ich es neu. Und Ausnahmen bestätigen die Regel. Wie klingt Zero Waste für dich? Welche Chancen birgt der freiwillige Verzicht  für uns, für unsere Werte, unseren Lebensstil?

Wenn du weißt, wo ich ein Bodenwischtuch aus reiner Naturfaser herbekomme, schreibe mir eine Nachricht!

Der Sonnengruß im Frühling

Ein Gastbeitrag von Yogalehrerin Anne Serve

Liebe Yogis und Yoginis!

Es ist Frühling und Ostern steht schon vor der Tür. Wenn auch das Wetter dem Frühling hinterher hinkt, so sieht man doch überall in der Natur schon Zeichen des Neubeginns. Erste Frühblüher, wie Schneeglöckchen, Krokus, Narzissen und Winterlinge locken Bienen und Schmetterlinge aus ihrem Wintertraum.

Eine farbenfrohe Aufforderung, auch an uns Menschen, es der Natur gleich zu tun! Befreien wir uns aus dem Dunkel des Winters mit leuchtenden Farben, nicht nur auf den Ostereiern, bei Kleidung und Dekoration.Durch und mit Yoga kannst du dich auch in Gedanken und Tun der buntern Palette des Regenbogens bedienen. So finden sich in den Chakren ( die sieben Haupt-Energiezentren des Körper) die Regenbogenfarben wieder.

Übst du den Sonnengruß, so hast du gleich alle Chakren aktiviert!

Gerade im Frühling sind die Chancen groß einen Regenbogen zu sehen. Du kannst ihn dir als Brücke zwischen Himmel und Erde vorstellen. Die Kraft, die aus den leuchtenden Farben entspringt, kann im Herzen aufgenommen werden und von deinem Herz eine „magische Brücke“ zu deinem Gegenüber aufbauen.

Ich wünsche dir und deiner Familie von Herzen frohe Ostern und eine gute Zeit!

Om, Shanti, Frieden,

eure Anne

Säen und ernten

Der Frühling will nun endlich unter uns bleiben, ein Zitronenfalter hat es mir verraten! Er und alle anderen Insekten haben Hunger und finden in Betonwüste und monokulturellem Ödland nicht mehr genügend Nahrung. Wir sollten wir ihnen bei der Futterbeschaffung helfen, denn ohne die summenden und flatternden Bestäuber stehen wir ebenso mit leeren Händen da. In Geschäften und zahlreichen Onlineshops gibt es massig insektenfreundliches Saatgut zu kaufen. Ab März wollen die meisten Sorten ins Freiland, auf den Balkon oder ins Blumenbeet. Wichtig ist, dass die Blüten der auserwählten Pflanzen ungefüllt sind. Das heißt, sie müssen über ihre natürlich vorhandene Nektar- und Pollenquelle verfügen. Vielen Pflanzen und Sämereien, die in Gartencentern erhältlich sind, wurde aus optischen Gründen die für die Insekten goldene Mitte weggezüchtet! Ökologisches, samenfestes Saatgut ist die bessere Wahl! Das Ausbringen von Seedballs ist eine simple Möglichkeit brache Flächen zu beblumen. Alte Eierkartons dienen als Anzuchtset für eine Insektenoase. Hier folgen meine Anleitungen:

Seedballs

  • torffreie Blumenerde
  • Tonerde
  • insektenfreundliche Sämereien
  • etwas Wasser

Die Blumenerde bei Bedarf durchsieben, dann werden die Bällchen gleichmäßiger und lassen sich leichter formen. Gebt die Erde in eine große Schüssel und fügt Saatgut eurer Wahl hinzu. Achtet darauf, Sämereien mit den gleichen Anforderungen an Standort und Aussaatzeit zu wählen. Nun kommt noch ein bisschen Tonerde ins Gemisch, die gibt den Seedballs mehr Stabilität. Gut vermengen, die helle Tonerde ist ein guter Indikator! Mit einer Sprühflasche wird die Mischung befeuchtet – zwischendurch immer wieder rühren und einen Probeball rollen! Die Seedballs sind idealerweise walnussgroß. Zu guter letzt dürfen sie an einem dunklen, kühlen und trockenen Ort wieder die Feuchtigkeit verlieren, damit sie lagerfähig und verschenkbar werden! Den Trocknungsprozess spart ihr euch, indem ihr die Seedballs gleich ausbringt.

Eine andere Möglichkeit Seedballs herzustellen erinnert an die Zubereitung von Marillenknödel: Indem zuerst die Bällchen geformt werden und im Nachhinein ein bis drei Samen eingearbeitet werden, spart ihr Saatgut.

Insektenoase

  • Eierkarton
  • torffreie Blumenerde
  • insektenfreundliche Sämereien

Befüllt den Eierkarton zur Hälfte mit Blumenerde, streut Saatgut eurer Wahl hinein und bedeckt dies wiederum leicht mit Erde. Den Karton könnt ihr noch etwas aufhübschen, denn dieses Anzuchtset ist ein prima Geschenk und Mitbringsel. Notiert eine kleine Pflegeanleitung:

Insektenoase! Mäßig gießen, die Keimlinge bald vereinzeln, umtopfen oder auswildern! 

Da Eierkartons kompostierbar sind, können sie theoretisch auch direkt ins Blumenbeet eingebettet werden.

 

Meine Sämereien habe ich beim BUND gekauft, achtet im Gartencenter auf Bioware oder schaut mal im nächsten Bioladen vorbei! Viel Spaß beim Säen und Gärtnern!

All about that waste

Die Menschen verseuchen mit ihrer Supererfindung Plastik ihre eigene Nahrung. Tatsächlich gibt es Kunststoff – der Überbegriff für Polymerverbindungen verschiedenster Art – erst seit Beginn des 19. Jahrhunderts. Mit Kautschuk wurden erstmals Gummihandschuhe und Autoreifen hergestellt. Und nun strudelt der Wunderwerkstoff mehrfach unvorstellbar weit weg im Ozean! Richtig problematisch für die Umwelt sind zudem die Additive, die für die bestmöglichen Materialeigenschaften vonnöten sind: Weichmacher, UV-Schutz, Färbemittel, Flammschutzmittel. Wird der Plastikgegenstand nicht mehr gebraucht, landet er zu 79% auf der Deponie oder anderswo auf weiter Flur*. Da nützt es gar nichts, dass zum Beispiel die fortschrittliche Schweiz 90% ihres Plastikmülls energetisch verwertet*. Ab in den Ofen damit – was soll man denn sonst damit machen.

Plastik ist persistent. Das heißt, es braucht über 100 Jahre, bis es verrottet. Und dabei entsteht kein nährender Humus, ich gebe zu bedenken, dass mit verrotten hier nichts anderes als unsichtbar werden gemeint ist. So wie aus Felsen feinster Sand entsteht, so zerfällt Kunststoff in immer kleinere Teilchen, von planktongroß bis mikroskopisch klein. Muscheln vergiften sich selbst durch die hormonell wirksamen Bestandteile. Guten Appetit.

Um dem Dilemma Einhalt zu gebieten veränderten nahezu alle namhaften Kosmetikhersteller ihre Rezepturen. So wurde der aufschreiende Kunde schnell wieder beruhigt! Wovon er nichts weiß: Es gibt flüssiges Mikroplastik. In Malfarben, Lacken, in nahezu allen Duschgelen, Nagellack, Wimperntuschen, Sonnencremes. Acrylate und Nylon zum Beispiel. Na, heute schon geschminkt und geschmiert? Kleidung aus Kunstfasern ist ebenso hochproblematisch: Bei jedem Waschgang, bei jedem Ausschütteln landen kleine Plastikfasern in der Umwelt. Findige Unternehmer bringen Waschsäcke auf den Markt, die die Mikrofasern nicht ins Waschwasser durchlassen. So kann der schuldbewusste Träger von Fleece und Polyester sein heikles Gewölle aufsammeln und richtig entsorgen.

Wir haben es selbst in der Hand, was durch unseren Abfluss fließt. Und was eben nicht in der Tonne landet. Was kannst du tun? Eine kleiner Brainstorm:

Trage Textilien aus Naturfasern. Kaufe lose Waren und nimm genügend Beutel und Behälter mit. Nutze unterwegs einen Kaffeebecher und eine Flasche für Getränke. Es gibt tolle Manufakturen, die waschbare Hygieneartikel herstellen. Alle Wasch- und Putzmittel lassen sich plastikfrei und umweltfreundlich herstellen. Lade dir den Einkaufsratgeber des BUND herunter, hier sind alle Kosmetika mit Plastikrezeptur aufgeführt. Sammle Müll an Bächen, Seen und Stränden.

Gib dir sechs Wochen – so lange braucht der Mensch, um neue Gewohnheiten zu etablieren! Hast du Fragen? Willst du mehr Input? Ich freue mich auf Feedback, auch auf www.facebook.com/sabrinajakob.muenchen